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17. Spieltag: U23 2:2 in Gremersdorf - 2 Punkte vom Winde verweht
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Es hatten sich noch gar nicht alle Zuschauer am Gremersdorfer Sportplatz am Bankendorfer Weg eingefunden, da hatte Pansdorfs Philip Hardt schon die Riesenmöglichkeit die Gäste mit 1:0 in Führung zu bringen, doch sein Schuss zu unplatziert und somit kein Problem für Gremersdorf- Schlussmann Stich.

In der Folge die Gastgeber mit der richtigen Antwort. Zunächst scheitert Eichholz an der starken Liga-Leihgabe Lars Möller (inklusive der Testspiele bereits der 6. (!) Torwart, der in dieser Saison für die U23 zum Einsatz kommt), dann ist es nur wenige Minuten später Sturmkollege Kunkel, der in Möller seinen Meister findet.

Doch auch Pansdorf erhöhte die Drehzahl jetzt deutlich und ging in der 25. Minute durch einen Treffer von Marvin „Murphy“ Berkele in Führung, nachdem dieser zuvor von Philip Hardt sehenswert bedient worden war.

Doch die Wetterverhältnisse in Form von Starkregen und Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern machten das Spiel teilweise zur Lotterie. Pansdorf-Torjäger Philip Hardt sprach hinterher sogar von einem „Skandalspiel“ und Ersatzkeeper Mike Schütter twitterte schon vom Spielfeldrand aus über „katastrophale Bedingungen“.

Eben dieser Wind spielte auch in der 41. Minute eine nicht ganz unbedeutende Rolle, als er einen Möller-Abstoß wieder zurück in die Gefahrenzone vor das Pansdorfer Tor wehte, wo Gremersdorfs Eichholz am schnellsten schaltete und den 1:1-Ausgleich erzielen konnte.

Doch nur zwei Minuten später sorgte „Yoda“, so lautet der Name für das nach Südskandinavien ziehende Orkantief, für ausgleichende Gerechtigkeit, als es einen Berkele-Freistoß aus gut und gerne 30 Metern mit freundlicher Unterstützung in den rechten Gremersdorfer Torwinkel blies. So ging es dann auch in die Halbzeit.

In Durchgang Zwei dann noch weniger Fußball. Gremersdorf dabei mit leichten Vorteilen, doch die Offensive der Gastgeber bewies an diesem Tag mit Blick auf die Chancenverwertung eindrucksvoll, dass es sich bei „Yoda“ nicht um das einzigste Sturmtief handeln sollte.

In der 78. Minute bekam dann die U23 in einer undurchsichtigen Situation im Gremersdorfer Strafraum einen Foulelfmeter zugesprochen, doch Malte Dogs verpasste es mit dem 1:3 für klare Verhältnisse zu sorgen. Und so kam es wie es kommen musste. Erneut Eichholz sorgte in der 83. Minute mit einem Distanzschuss aus 25 Metern noch für den 2:2-Endstand.

Fazit: Wie auch gegen Malente verschenkt die U23 in den Schlussminuten zwei Punkte. Dennoch müssen sich der Verband, Ausrichter und Unparteiische die Frage gefallen lassen, ob es Sinn macht, Spiele bei solchen Wetterverhältnissen austragen zu lassen.

(JAA)

Tore: 0:1 Berkele (26.) 1:1 Eichholz (41.) 1:2 Berkele (43.) 2:2 Eichholz (83.)

Besondere Vorkommnisse: Dogs (Pansdorf) verschießt Foulelfmeter (78.)

So spielte die U23: Möller – Albers, Mellies, Broosch, A. Meß – Staege, Goede (88. Thomsen), Sawallisch, Krüger – Hardt, Berkele (71. Dogs)



16. Spieltag: 2:2 gegen Malente- Ihr wart so dicht dran Jungs!
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Es läuft die 93. Minute zwischen dem Tabellenachten der Kreisliga Ostholstein TSV Pansdorf II und dem Liga-Primus TSV Malente. Es steht 2:1 für die Gastgeber- die Sensation ist zum Greifen nah. Noch einmal Ecke für den Spitzenreiter. Der Ball segelt durch Pansdorfer Strafraum vorbei an vielen Schwarz-Weißen auf die Stirn von Malentes Kevin Schwatlo und von dort mitten ins Pansdorfer Herz zum späten 2:2-Ausgleich ins Tor.

Auch am Tag danach herrscht noch Enttäuschung und Fassungslosigkeit über die verpasste Sensation am Techauer Weg. Aber der Reihe nach.

Die U23 zunächst mit furiosem Beginn, offensichtlich bemüht eine Reaktion auf den desolaten Derby-Auftritt letzte Woche in Ratekau zu zeigen. Malente auf der anderen Seite gegen die taktisch hervorragend eingestellten Pansdorfer zunächst ohne Mittel , musste sich dem immensen Druck der Gastgeber in der 29. Minute das erste Mal beugen, als Marcel Hoeft nach Zuspiel von Hardt in den Malenter Strafraum eindringen konnte und den Ball trocken in die rechte untere Torecke beförderte.

Die Thomsen-Truppe auch in der Folge das bessere Team, belohnte ihren Aufwand in der 44. Minute. Nach einer Flanke von Marcel Hoeft nahm Liga-Leihgabe Max Bierhals das Spielgerät volley mit vollem Risiko aus 16 Metern und traf per Marke „Tor des Monats“ zum 2:0 für die Hausherren, was gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand war.

In Durchgang zwei der Tabellenerste, im Angesicht der ersten Saisonniederlage, nun sichtbar bemüht mehr in sein Offensivspiel zu investieren. Doch sowohl ein Hingst-Freistoß aus der 50. Spielminute als auch ein Lesch-Kopfball aus kurzer Distanz nur zehn Minuten später reichten nicht, um den starken Jens Ratje im Pansdorfer Tor in ernstere Schwierigkeiten zu bringen.

Doch in der 72. Minute, als eben dieser Sebastian Lesch einen Freistoß in Richtung Pansdorfer Tor brachte, war auch Ratje geschlagen, doch die Torlatte meinte es gut mit den Hausherren.

Nur drei Minuten später war es dann aber passiert, als ein Pass von Sönke Meyer durch die Schnittstelle der Pansdorfer Viererkette hindurch Christian Lesch fand, der sich vor dem Gehäuse der Gastgeber keine Blöße gab und zum verdienten 1:2 aus Gäste-Sicht einschieben konnte.

Die U23 hatte nun mittlerweile den Faden zum Spiel völlig verloren und war (noch) im Glück, als wiederum Christian Lesch aus fünf Metern das Pansdorfer Tor nur um Haaresbreite verfehlte.

Was danach kam, ist eingangs bereits ausführlich beschrieben und hatte sich in gewisser Weise angedeutet, und trotzdem fühlt es sich dadurch nicht weniger bitter an, in allerletzter Minute der Chance beraubt worden zu sein, dem Spitzenreiter und Topfavoriten auf den Verbandsliga-Aufstieg die erste Saisonniederlage zuzufügen.

(JAA)

Tore: 1:0 Hoeft (29.) 2:0 Bierhals (44.) 2:1 Chr. Lesch (75.) 2:2 Schwatlo (90+3)

So spielte die U23: Ratje – H. Mess, Mellies, Broosch, Krüger – Staege (85. Durante), Sawallisch (61. Reimann), Hoeft, Simon – Hardt (86. A. Meß), Bierhals



15. Spieltag: U23 mit 1:2-Derby-Schlappe in Ratekau
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Die U23 hat am vergangenen Samstag das Nachbarschaftsduell beim TSV Ratekau überraschend mit 1:2 verloren. Schlimmer aus Pansdorfer Sicht indes noch, dass der Sieg der Hausherren gar nicht mal unverdient war.

Beide Teams tasteten sich zunächst ab, sodass Torszenen zunächst Mangelware blieben. Einzig ein Schuss des nach einer Rippenprellung erstmals wieder in der Startelf stehenden Eike Krüger konnte mit viel Wohlwollen als Torschuss gewertet werden.

Den ersten Hochkaräter der Partie hatte Nico Tannhäuser auf Ratekauer Seite, dessen Kopfball aus 5 Metern der trotz Krankheit spielende Mike Schütt mit toller Reaktion aus dem Winkel fischte. Nur vier Minuten später war es erneut Schütt, der Pansdorf vor einem frühen Rückstand bewahrte, indem er bei einem Lupfer von Hail Karaew frei vor dem Gäste-Tor reflexartig die Hände zur Abwehr hochreißen konnte.

Als sich alle Beteiligten dann schon auf ein 0:0-Halbzeitresulat eingestellt hatten, hämmerte Ratekaus Nico Tannhäuser einen 25-Meter-Freistoß humorlos an die Unterkante der Latte, von wo der Ball zu Patrick Flar sprang, der keine Mühe mehr hatte zum 1:0 der Gastgeber zu vollenden.

Coach Helge Thomsen reagierte, brachte zur Pause Marcel Hoeft für Malte Dogs, doch das erste Ausrufezeichen setzte wieder der TSV Ratekau. Nach einem Flar-Eckball gelingt es Patrick Tews sich entscheidend von seinem Gegenspieler abzusetzen und in aller Ruhe zum 2:0 aus Sicht der Gastgeber einzunicken.

In der Folge Pansdorf mit viel Ballbesitz, ohne dabei nennenswerte Torchancen kreieren zu können. Ratekau indes fühlte sich mit der Führung im Rücken sichtlich wohl, spielte über weite Teile der zweiten Hälfte zwar destruktiven Fußball , doch die für ein solches Derby so wichtigen Attribute wie Leidenschaft und Wille konnte man keinem der elf Roten auf den Platz absprechen. Hierbei besonders hervorzuheben ist der zu dieser Saison nach Ratekau gewechselte Christoph Decker, der Pansdorf-Torjäger Phillip Hardt bis auf einen Kopfball in der 70. Minute komplett ausschaltete.

In der 86. Minute wurde dann der eingewechselte Daniel Per Goede vom Ex-Pansdorfer Patrick „Abby“ Rossdeutscher im Ratekauer Tor unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst, doch auch das änderte nichts mehr an der verdienten Pansdorfer Niederlage.

Die U23 ist und bleibt eine Wundertüte. Tollen Auftritten gegen Ahrensbök und Fehmarn stehen nicht eingeplante Punktverluste in Pönitz und jetzt gegen Ratekau gegenüber. Die nötige Konstanz fehlt, um sich auf Dauer in der Spitzengruppe etablieren zu können. Nun kommt am Samstag Spitzenreiter TSV Malente, den man im Hinspiel am Rande einer Niederlage hatte und gegen den nun wieder gepunktet werden soll – man darf also gespannt sein. Anstoß im Stadion der Freundschaft ist um 16:00 Uhr.

(Jaa)

So spielte die U23: Schütt - Knobbe, Mellies, Broosch, H. Mess – Staege, A. Mess, Reimann (75. Michalski), Krüger – Hardt (80. Goede), Dogs (45. Hoeft)

Tore: 1:0 Flar (45.) 2:0 Tews (55.) 2:1 Goede (86., Foulelfmeter)



14. Spieltag: 2:1 gegen Fehmarn – U23 mit zweitem Sieg in Folge
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Nach dem enttäuschenden Remis bei der Spvgg Pönitz am letzten Sonntag hat die U23 durch zwei Heimsiege binnen drei Tagen ihre englische Woche mit sieben Punkten aus drei Spielen doch noch versöhnlich gestalten können.

Pansdorf, ganz in orange, von Beginn an das dominierende Team und mit dem ersten Ausrufezeichen nach 19 Minuten. Doch der Schuss des nach über einem Monat Zwangspause wiedergenesenen Kapitäns Malte Dogs verfehlte das Gäste-Gehäuse knapp.

In der Folge die U23 mit den klaren Feldvorteilen, ohne wirklich zwingende Torchancen zu kreieren. Da bedurfte es eines Freistoßes von Bald-Soccero Bent Knobbe, der aus 19 Metern Fehmarn-Goalie Florian Koen in der Torwartecke überraschte und so die verdiente Pansdorfer 1:0-Führung herstellte, mit der es dann auch in die Pause ging.

Auch in der zweiten Halbzeit von ersatzgeschwächten Insulanern wenig bis gar nichts zu sehn. Die logische Folge das 2:0 der Thomsen Truppe durch Torjäger Philip Hardt, der eine Simon-Flanke aus 7 Metern humorlos einschädelte. Durante (57.) sowie Dogs (58./67.) hatten noch gute Chancen die Führung auszubauen. Stattdessen kamen die Gäste aus Fehmarn noch zum schmeichelhaften Anschlusstreffer durch Kastriot Veselaj, doch zu mehr reichte es für die Jark-Truppe nicht mehr.

Fazit: Ein verdienter Sieg der U23, der sicherlich noch um ein oder zwei Tore höher hätte ausfallen können. Das 2:1 bedeutet nicht nur das siebte ungeschlagene Spiel in Folge, sondern auch Tabellenplatz 6, mit dem man nun mit breiter Brust ins Lokalderby am kommenden Sonntag beim TSV Ratekau gehen kann. Dort trifft die Mannschaft auf ihre Ex-Kollegen “Abby“ Roßdeutscher, Jan Reimann und Christoph Decker, für die das Duell mit ihrem alten Arbeitgeber sicherlich das “Spiel des Jahres“ bedeuten wird und dementsprechend motiviert sein dürften.

(Jaa)

So spielte die U23: Jordan – Knobbe, Mellies, Broosch, H. Mess – Simon (90. Krüger), Sawallisch, A. Meß, Albers (45. Durante), Hardt, Dogs

Tore: 1:0 Knobbe (41.) 2:0 Hardt (53.) 2:1 Veselaj (80.)

Gelb-Rote-Karte: Dogs (84.)



Wiederholungsspiel: 6:1 – verstärkte U23 fertigt Ahrensbök ab
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73 Tage nach dem tragischen Spielabbruch aufgrund der schweren Verletzung von Pansdorf-Defensivspieler Haye Jurkat , bei dem beim Stande von 3:3 in der 80. Spielminute abgebrochen werden musste, ist dieses Spiel nun am vergangenen Donnerstag erneut ausgetragen worden. Doch im Gegensatz zur ersten Auflage dieses Duells am 20.08.2011 befanden sich diesmal nur noch vier der damaligen elf Startelfspieler in der Anfangsformation. Gründe hierfür sind eine nicht anhaltende Verletzungsmisere sowie Studienverpflichtungen. So vertraute Coach Helge Thomsen stärker als noch gegen Pönitz auf sieben Verbandsliga-Ausleihen in der Startelf, die dann auch nicht zu einem Qualitätsverlust beitrugen.

Im Gegenteil: Die Pansdorfer von Beginn an hellwach, bekamen in der 18. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen. Doch Felix Krüger scheiterte am Ahrensböker Schlussmann Helmut Wilken (geb.: Omland). Nur eine Minute später durfte sich Hendrik Broosch dann im Duell mit Wilken versuchen, nachdem Berkele zuvor im 16-Meter-Raum zu Fall gebracht worden war. Er machte es besser und verwandelte sicher zur 1:0-Führung, welche allerdings nur kurzen Bestand hatte, da Blank auf der Gegenseite mit einem fulminanten 30-Meter-Schuss die Pansdorfer Feierlichkeiten vorerst beendete.

Doch die Hausherren wirkten nicht im Geringsten geschockt. Zwar wurde Erik Damms Kreisliga-Premierentor in der 22. Minute noch aufgrund einer Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt. Doch nur eine Minute später lud Ahrensböks Schlussmann Wilken Pansdorf-Stürmer Felix Krüger zum 2:1 ein, der die Einladung dankend annahm und den alten Abstand wieder herstellte.

Nun war die Ahrensböker Gegenwehr gebrochen und die U23 spielte sich in einen Rausch. Nach tollem Pass in die Schnittstelle der Ahrensböker Hintermannschaft behielt Marvin „Murphy“ Berkele im Duell mit Wilken die Nerven und schob kontrolliert zur zwischenzeitlichen 3:1-Führung ein.

In Durchgang Zwei ein ähnlich einseitiges Bild. Vorlage Hardt Tor Berkele (51.) gabs dann in der 71. Minute noch einmal in vertauschten Rollen zu bestaunen. Den Schlusspunkt setzte Hendrik Broosch fünf Minuten vor Schluss mit dem dritten Pansdorfer Elfmeter an diesem Tage zum 6:1-Endstand.

Festzuhalten bleibt, dass hinter dem Ahrensbök-Spiel vom 20.08. nun endlich ein Schlussstrich gezogen werden kann. Die aus Pansdorfer Sicht unglücklich laufende Partie, bei der man eine zwischenzeitliche 3:1-Führung noch verspielte und Haye Jurkat mit einem Wadenbeinbruch und Innenbandriss verlor, sollte nun endgültig aus den Köpfen der Spielern verschwunden sein.

(JAA)

So spielte die U23: Ratje – Knobbe, Mellies, Broosch, H. Meß – Mielke (56. Simon), Sawallisch, Damm (75. Albers), Berkele – F. Krüger (58. Müller), Hardt

Tore: 1:0 Broosch (19., Foulelfmeter) 1:1 Blank (22.) 2:1 F. Krüger (23.) 3:1 Berkele (29.) 4:1 Berkele (51.) 5:1 Hardt (77.) 6:1 Broosch (85., Foulelfmeter)

Gelb-Rote-Karte: Göhrmann (71.,Ahrensbök, wegen Meckerns)

Besondere Vorkommnisse: F. Krüger (18.,Pansdorf) scheitert mit Foulelfmeter an Wilken (Ahrensbök)



13. Spieltag: 3:3- U23 verschenkt zwei Punkte in Pönitz
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Es bleibt dabei: Auch im dritten Jahr nacheinander kann die U23 in Pönitz nicht gewinnen und lässt in einem aus Pansdorfer Sicht denkbar unglücklich gelaufenen Spiel zwei Punkte liegen. Die U23, durch Damm, Simon, Müller und Broosch mit gleich vier Leihspielern aus dem Verbandsliga-Kader bestückt, erwischte den besseren Start, doch Ulf Müller trennte in der 5. Minute noch die Pönitzer Querlatte von seinem Premierentor in der Kreisliga Ostholstein. Doch in der 18. Minute war es dann der „Torjäger vom Dienst“ Andreas Mess, der nach einem Zuspiel von Phillip Hardt humorlos zur 1:0-Führung einnetzen konnte. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Denn Pönitz´ Dustin Brede zirkelte seinen Freistoß aus ca.18 Metern vorbei an der Pansdorfer Mauer ins Torwarteck, bei dem Pansdorf-Keeper Lukas Jordan nicht die allerglücklichste Figur machte.

Die jungen Pansdorfer jedoch keineswegs geschockt, reagierten mit einem Aluminium-Treffer durch den aufgerückten Außenverteidiger Bent Knobbe. Dann jedoch erneut ein individueller Fehler auf Pansdorfer Seite. Hendrik Broosch sieht bei einem Konter der Gastgeber nicht gut aus, als er einen Ball falsch berechnete und so Bastian Rösner freie Bahn gab, um zum 2:1 für den Tabellenletzten einzuschießen.

So ging es dann auch in die Halbzeit. Als wäre der Rückstand nicht schon bitter genug. Pansdorfs Eike Krüger musste mit Schmerzen im Brustbereich ausgewechselt werden. Die Diagnose der Ärzte im Krankenhaus lautet Rippenprellung und 4-6 Wochen Pause. Auch der gerade erst wieder von einer langen Verletzung genesene Andre Koptein musste mit Knieproblemen vorzeitig vom Platz. Für ihn gab Jonas Sawallisch sein Comeback im Pansdorfer Dress, nach dem er gut drei Wochen mit einer Oberschenkelverletzung ausgefallen war.

In der zweiten Halbzeit zunächst dasselbe Bild. Pansdorf,das spielbestimmende Team, ohne daraus Profit zu schlagen. Dann bediente in der 58. Minute Müller Phillip Hardt, der dann doch zum verdienten 2:2-Ausgleich traf. In der vielleicht stärksten Pansdorfer Phase legte Ulf Müller zehn Minuten später nach und brachte die U23 sogar in Führung. In der Folge verpassten es Niklas Simon und Philipp Hardt mit ihren Alleingängen auf das Pönitzer Tor den Deckel draufzumachen. Und so kam es wie es kommen musste. Einen unnötigen Freistoß in Höhe der Strafraumgrenze verwandelte erneut Brede zwei Minuten vor dem Ende zum nicht mehr für möglich gehaltenen 3:3-Endstand in diesem Spiel.

Was bleibt sind enttäuschte und ratlose Gesichter auf Pansdorfer Seite, die an diesem Tag auch nicht tröstete, dass man durch das 3:3 seit nun mehr 5 Spielen in Folge ungeschlagen ist. Den durchaus eingeplanten Dreier verhinderten vermeidbare individuelle Fehler und eine mangelhafte Chancenverwertung. Doch die Gelegenheit zur Wiedergutmachung besteht bereits am kommenden Donnerstag, wenn es im Nachholspiel gegen den MTV Ahrensbök um 19:30 Uhr im Stadion der Freundschaft erneut um drei Punkte geht.

(JAA)

So spielte die U23: Jordan – Knobbe, H. Mess, Broosch, Krüger (46. Staege) – Damm, A. Mess, Koptein (44. Sawallisch), Simon – Müller (75. Goede), Hardt

Tore: 0:1 A. Meß (18.) 1:1 Brede (22.) 2:1 Rösner (27.) 2:2 Hardt (58.) 2:3 Müller (71.) 3:3 Brede (88.)



12. Spieltag: Starkes 2:2! Ersatzgeschwächte U23 punktet gegen VL-Absteiger
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Nach Malente und Lensahn bot die U23 auch im Spiel am vergangenen Samstag gegen den dritten Verbandsliga-Absteiger TSV Neustadt eine ansprechende Leistung. Die nach kurzfristigen Ausfällen von Dogs (Lehrerfortbildung) und Koptein (beruflich verhindert) nur noch mit einer Rumpfelf auflaufenden Pansdorfer lieferten den gut 50 Zuschauern im Stadion der Freundschaft einen Blitzstart. Eine schnelle Direktkombination über Kevin Mielke und Philip Hardt brachte den Ball zu Patrick Staege, der aus aussichtsreicher Position knapp verzog. In der 18. Minute war es dann Hardt, dessen Ball nur um Haaresbreite am linken Torpfosten vorbeischrammte. Auf der Gegenseite scheiterten Viöl und Krohn an Lukas Jordan im Pansdorfer Tor bzw. am Torpfosten. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften und es ging mit einem Remis in die Pause.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit bot die U23 erneut den besseren Start. Diesmal belohnte sie sich dann auch mit Toren. Zunächst Philip Hardt per Foulelfmeter, nachdem er diesen zuvor selber herausgeholt hatte und dem ungeschriebenen Gesetz, dass der Gefoulte selber nie schießt, erfolgreich widersprach. Und nur zwei Minuten später trug sich Mittelfeld-Motor Andi Mess mit einer sehenswerten Direktabnahme nach Krüger-Vorlage in Höhe des Elfmeterpunktes in die Torschützenliste ein, der zusammen mit Nils Reimann zu den stärksten TSV-Akteuren an diesem Tag gehörte.

Doch wie so oft in dieser Saison brachte auch diesmal ein Vorsprung nicht die gewünschte Sicherheit um die Führung dann auch über die Zeit zu schaukeln. Krohn nutzte in der 62. Minute seinen Freiraum im Strafraum der Gastgeber und köpfte ungehindert zum Neustädter Anschlusstreffer ein. Die Gäste investierten in der Folge noch einmal mehr, doch klare Torgelegenheiten konnten sie nicht kreieren.

Dann wurde es dramatisch. In der 78. Minute trifft Innenverteidiger Finn-Ole Haack beim Versuch das Spiel aufzubauen den Ball nicht richtig und schießt ihn einem Neustädter Stürmer direkt vor die Füße, sodass dieser sich plötzlich frei vor Torwart Lukas Jordan wiederfindet. In Anbetracht gleich zweier Neustädter Angreifer unmittelbar vor dem Pansdorfer Tor versucht der gerade erst eingewechselte Arne Albrecht zu retten, was nicht mehr zu retten ist und kriegt bei seinem Versuch den ballführenden Gäste-Angreifer durch einen Trikotzupfer den Laufrhythmus zu nehmen das Foul gegen sich gepfiffen. Zudem gibt es regelkonform die Rote Karte in Folge einer Notbremse und den fälligen Strafstoß. Diese Chance ließ sich Neustadts Tegler nicht nehmen und verwandelte sicher zum 2:2-Ausgleich.

Doch die U23, durch den Gegentreffer und den Platzverweis keineswegs geschockt, reagierte mit wütenden Angriffen. Hardt (86.), Durante (88.) und Bent Knobbe in der Nachspielzeit hatten noch gute bis sehr gute Gelegenheiten den verdienten Siegtreffer zu erzielen, doch es sollte einfach nicht sein.

Dennoch bedeutet dieser Punktgewinn, dass die Thomsen-Truppe auch im fünften Spiel hintereinander ungeschlagen bleibt und dass trotz schwerer Auswärtshürden in Neukirchen und Sarau sowie den beiden Heimduellen mit den Verbandsliga-Absteigern aus Lensahn und Neustadt.

(JAA)

Tore: 1:0 Hardt (50, Foulelfmeter) 2:0 Mess (52.) 2:1 Krohn (62.) 2:2 Tegler (79.,Foulelfmeter)

Rote Karte: Albrecht (Notbremse,78. Pansdorf)

So spielte die U23: Jordan – Knobbe, Mellies, Haack, Krüger – Staege, Reimann, A. Mess (75. Albrecht), Albers (59. Durante) – Mielke, Hardt



11. Spieltag: Später Hardt-Treffer rettet U23 glücklichen Punkt
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Nach dem tollen Auftritt gegen den TSV Lensahn am vergangenen Wochenende ereilte der U23 am Sonntag beim Lieblingsgegner TSV Sarau ein kleiner Rückschlag. Sarau, über weite Strecken der Partie spielbestimmend, scheiterte immer wieder an TSV-Keeper Lukas Jordan, dem besten Pansdorfer an diesem Tage.

So brachte Jordan die Sarauer Gottdorf (13.), Boumazza (15./58.) nacheinander zur Verzweiflung. Wie auch den in der 60. Minute zum Elfmeter antretenden Tim Pigorsch, der derart kläglich scheiterte, das man glauben musste, der Respekt gegenüber dem Pansdorfer Schlussmann hätte dem Schützen weiche Knie bereitet.

In der 67. Minute fiel dann aber doch das 1:0 für die Gastgeber, als Sarau-Torjäger Martin Hepp den Ball aus 16 Metern vorbei an Jordan unhaltbar ins Pansdorfer Netz schlenzte. Auf der Gegenseite scheiterte Verbandsliga-Ausleihe Max Bierhals am Sarauer Keeper Heinrich.

Dann wurde es hektisch. Nur zwölf Minuten nach seiner Einwechslung sah der Pansdorfer Daniel Per Goede in der 86. Minute vom überforderten Schiedsrichter Wendt die gelb-rote Karte – ein wenig Fingerspitzengefühl wäre in Anbetracht Situationen angebracht gewesen. Diese und ähnlich bewertete Situationen des Schiedsrichter-Gespanns trieben den verletzten Spielmacher Jonas Sawallisch derart zur Weißglut, dass dieser zusammen mit Edel-Fan Koscha vorzeitig der Anlage verwiesen wurde.

Als schon keiner mehr daran glaubte hier auch nur irgendetwas Zählbares mitzunehmen, schaltete Eike Krüger nach einem Ballverlust im Pansdorfer Mittelfeld am Schnellsten und bediente den in die Schnittstelle der Sarauer Hintermannschaft gestarteten Phillip Hardt, der keine Mühe mehr hatte den Ball mit dem Außenrist ins lange Ecke zum viel umjubelten Ausgleich einzuschieben.

So gesehen ein glücklicher Punktgewinn (mit Betonung auf Gewinn) und trotzdem können die Jungs von Helge Thomsen die positive Erkenntnis mitnehmen, dass es sich lohnt bis zum Schluss an sich zu glauben und dafür zu kämpfen.

Am nächsten Samstag empfängt die U23 mit dem TSV Neustadt nach Lensahn dann den nächsten Verbandsliga-Absteiger. Dabei darf man gespannt sein, ob die jungen Pansdorfer den Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen können.

(JAA)

Tore: 1:0 Hepp (67.) 1:1 Hardt (90.)

Besondere Vorkommnisse: Pigorsch (Sarau) verschießt Foulelfmeter (60.)

Gelb-Rote Karte: Goede (Pansdorf, 86.)

So spielte die U23: Jordan – Knobbe, Broosch, Haack, Krüger – Staege (84. Albers), Reimann, Studt (74. Goede), Simon – Bierhals, Hardt



10. Spieltag: 3:0-Sieg über VL-Absteiger Lensahn – U23 bestätigt Aufwärtstrend eindrucksvoll
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Schon früh war zu erkennen, dass der ambitionierte, aber bislang hinter den allgemeinen Erwartungen zurückgebliebene Gast aus Lensahn, sich einiges für das Spiel im Stadion der Freundschaft vorgenommen hatte. Der Verbandsliga-Absteiger begann druckvoll, ohne sich dabei jedoch wirklich zwingende Torchancen zu erspielen. Die jungen Pansdorfer auf der anderen Seite standen kompakt und erwiesen sich zunächst als Meister der Effizienz, als TSV- Philip Hardt in der siebten Spielminute, nach Eckball von Erik Damm quasi mit dem ersten Torschuss der Schwarz-Weißen das 1:0 erzielte. Von nun an spielte nur noch der Gastgeber und kreierte eine Torchance nach der nächsten. Allein Hardt (10.,35.,41.) hätte die Pansdorfer Führung eigentlich ausbauen müssen.

Auch in der zweiten Halbzeit dominierte das Thomsen-Team weite Teile der Partie. Und wenn es dann doch mal brenzlig wurde, war Lukas Jordan im Pansdorfer Tor ein sicherer Rückhalt. Nachdem der agile Patrick Staege in der 69. Minute beim Eindringen in den Strafraum nur durch ein Foul zu stoppen war, zeigte der ansonsten schwache und unsicher auftretende Schiedsrichter auf den Punkt. Der aufgrund seiner Auftritte in den letzten Wochen immer mehr zur Zielscheibe vieler Medien gewordene Alexander Studt gab die Antwort auf dem Platz und krönte seine ohnehin gute Leistung mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter. Spätestens jetzt war der sprichwörtliche Drops gelutscht und Lensahns Spieler ließen sich noch zu einer Tätlichkeit hinreißen, die vom Schiedsrichtergespann allerdings nicht geahndet wurde. Erneut Hardt setzte dem Ganzen mit seinem Tor zum 3:0 dann noch die Krone auf und sorgte für rundum zufriedene Gesichter.

Auch Trainer Helge Thomsen sah neben einer überragenden ersten Halbzeit seines Teams vor allem die in den letzten Spielen fehlende und im Herrenfußball so notwendige Aggressivität in den Zweikämpfen: „ Endlich haben wir uns einmal nicht von der harten Gangart des Gegners beeindrucken lassen, sondern dagegen gehalten“, geizte auch der sonst so kritische Übungsleiter nicht mit Lob.

Eine erfreuliche Meldung gab es zudem Abseits des Feldes zu vermelden: Der nach einem Zusammenprall aus dem Ahrensbök-Spiel im August an einem Wadenbeinbruch sowie einem Innenbandriss laborierende Routinier Haye Jurkat ist wieder auf dem Wege der Besserung. Eine erneute Op, in der zuvor eingesetzte Schrauben entfernt wurden, sei erfolgreich verlaufen, sodass er nun Schritt für Schritt an seinem Comeback arbeiten könne, lies Jurkat den anwesenden Journalisten mitteilen.

(Jaa)

Tore: 1:0 Hardt (7.) 2:0 Studt (69., Foulelfmeter) 3:0 Hardt (87.)

So spielte die U23: Jordan – Knobbe, H. Mess, Haack, Krüger - Staege (69. Goede), Koptein, Studt (75. Reimann), Damm (89. Thomsen) – Dogs, Hardt



9. Spieltag:
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folgt...



8. Spieltag: Thomsen-Elf säuft sich aus der Krise
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Nach drei sieglosen Spielen in Folge ist die Pansdorfer U23 am vergangenen Sonntag wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Dabei begann der Nachmittag mit einem Schock. Nach Ausfällen von Staege, Knobbe, Durante und Albrecht signalisierte Jonas Sawallisch nach dem Aufwärmen, dass es bei ihm nicht gehe. Der Spieler selbst äußerte den Verdacht auf eine Oberschenkelzerrung, nähere Untersuchungen in den nächsten Tagen werden Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

Die Mannschaft aber, die nach der 0:3-Schlappe gegen Landkirchen am letzten Samstag auf der anschließenden Mannschaftsfeier in einer durchzechten Alkoholnacht mit Sachschäden im zweistelligen Euro-Bereich den ohnehin schon hervorragenden Teamgeist noch einmal gefördert hatte, zeigte sich gegen enttäuschende Hansühner von Beginn an hellwach und unbeeindruckt ob der kurzfristigen Umstellung im Team. In der 29. Minute war es TSV-Torjäger Philip Hardt, der nach Koptein-Ecke im Nachsetzen den Ball im allgemeinen Gewühl zur Pansdorfer Führung reinstochern konnte. Wenig später zirkelte Startelf-Debütant Daniel Per Goede einen Eckball auf den Kopf von Andre Koptein. Der Ball sprang dann vom Querbalken direkt vor die Füße von Malte Dogs, der keine Mühe hatte zur beruhigenden 2:0-Gäste-Führung einzuschießen. Nur vier Minuten nach der Halbzeitpause waren 50 zahlende Zuschauer inklusive der gesamten Hansühner Hintermannschaft, die keine Euros aber reichlich Lehrgeld bezahlte, Zeugen der schönsten Kombination des Spiels. Andre Koptein bediente den gestarteten Malte Dogs, der den Ball scharf und flach vor das Hansühner Tor passte, wo „Pelle“ Goede goldrichtig stand und den Ball nur noch über die Torlinie drücken musste. In der 66. Minute markierte Philip Hardt nach toller Vorlage von Verbandsliga-Ausleihe Max Bierhals in typischer Hardt-Manier mit einem Lupfer sogar noch das 0:4. Der Hansühner Anschlusstreffer durch Sahr im Gegenzug war dann nur noch Ergebnis-Makulatur für die an diesem Tag desolaten Gastgeber.

Nach dem überzeugenden Sieg hofft man in Pansdorf indes, dass dies nun der ersehnte Befreiungsschlag war und man schon am nächsten Wochenende beim Auswärtsspiel in Neukirchen nachlegen kann. Dort ist man vor allem wegen der gefürchteten Standards von Neukirchen-Star Philip Dietz gewarnt. Der „Manfred Kaltz der Kreisliga-Ostholstein“ bringt Trainer und Hintermannschaften der gegnerischen Mannschaften mit seinen sogenannten „Brandbomben“ ab gut und gerne 40 Metern reihenweise ins Schwitzen und ist nicht umsonst einer der Top-Torvorbereiter der letzten Spielzeiten. So wird wohl auch in dieser Woche der Fokus der Trainingsarbeit auf Standardsituationen gelegt werden, damit dem zweiten Sieg in Folge und einer anschließenden Siegesfeier im frisch renovierten Vereinsheim nichts mehr im Wege steht.

(Jaa)

So spielte die U23: Schütt- H. Mess (83. A. Mess), Mellies (78. Albers), Haack, Krüger – Staege, Studt, Koptein, Mielke – Durante (45. Albrecht), Hardt

Tore: 0:1 Hardt (23.) 0:2 Dogs (38.) 0:3 Goede (49.) 0:4 Hardt (66.) 1:4 Sahr (67.)



7. Spieltag: 0:3 gegen RSV Landkirchen – U23 bleibt auch im dritten Spiel in Folge sieglos
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Die Negativ-Serie der 2. Herren des TSV Pansdorf hält weiter an. Nach der 1:3-Niederlage gegen den Oldenburger SV II am vergangenen Mittwoch gab es nun für die Thomsen-Truppe die zweite Niederlage binnen einer Woche. Die Hausherren konnten die Anfangsphase ausgeglichen gestalten. Eike Krüger hatte in der 25. Minute nach toller Einzelleistung die erste wirkliche Chance der Partie, doch er verzog auf Höhe der 16-Meter-Linie mit seinem schwächeren linken Fuß um einige Meter. In der 39. Minute war es dann TSV-Torjäger Phillip Hardt mit der bis dato größten Chance der Partie, der nach toller Vorarbeit von Jonas Sawallisch allein auf RSV-Keeper Kohlscheen zulief, den Ball aber nicht im Gäste-Gehäuse unterbringen konnte. Die Gäste, bis zur Pause allenfalls durch Distanzschüsse gefährlich, drehten nach dem Seitenwechsel auf. Müller erzielte aus spitzem Winkel das 1:0 für den Tabellen-2., nachdem er sich über den rechten Flügel durchgesetzt hatte. Nur zwei Minuten später markierte Kardel das zweite Tor für die Insulaner an diesem Tage. Die Gäste waren jetzt das bessere Team und zeigten, warum sie sich derzeit so weit oben in der Tabelle befinden. In der 65. Minute versetzte Micheel mit einem sehenswerten Kopfalltreffer der jungen Pansdorfer Truppe den endgültigen K.O. Das Spiel war gelaufen und es passierte nicht mehr viel. Fazit: Eine Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten beiden Auftritten war vor allem in der ersten Halbzeit auszumachen. Dennoch bleibt die Erkenntnis, dass um den Spitzenteams der Liga Paroli bieten zu können, momentan alles passen muss, da jeder kleinste Fehler sofort bestraft wird. Der Blick der Thomsen-Gruppe geht nach vorne. Am Sonntag geht es nach Hansühn. Dort sollte ein Dreier Pflicht sein, wenn der Blick nicht ab sofort in Richtung untere Tabellenhälfte gehen soll. (aa)

Tore: 0:1 Müller (51.) 0:2 Kardel (53.) 0:3 Micheel (65.)

So spielte die U23: Möller – Dogs, H. Mess, Mellies, Knobbe, A. Mess (55. Staege) – Durante (80. Albrecht), Studt (62. Koptein), Sawallisch, Krüger - Hardt



6. Spieltag (vorgezogen): U23 verspielt 3-Tore-Vorsprung beim Tabellenletzten FC Scharbeutz
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Einen bitteren Punktverlust musste die Zweitvertretung des TSV Pansdorf am vergangenen Sonntag in Gleschendorf hinnehmen, als die junge Thomsen-Truppe eine 4:1-Führung noch aus den Händen gab und lange Zeit schon wie der sichere Sieger aussah.

Die Gäste aus Pansdorf begannen stürmisch und gingen bereits in der 3. Minute durch Torjäger Phillip Hardt mit 1:0 in Führung. Durante (15.) und Hardt(23./25.), der zweimal frei vor Scharbeutz-Torwart Kremerskotten scheiterte, vergaben danach beste Chancen die Führung auszubauen. Die besorgte dann nur zwei Minuten später Verbandsliga-Ausleihe Kevin Mielke nach tollem Solo-Lauf, mit kräftiger Unterstützung der nicht nur in dieser Szene schlecht aussehenden Scharbeutzer Hintermannschaft. Erneut Durante und Hardt prüften danach FC-Torwart Kremerskotten, an das tolle Offensivspiel der Anfangsphase konnte die U23 in der Folge aber kaum noch anknüpfen. Ferber konnte in der 34. Minute für die Gastgeber auf 1:2 verkürzen. Zu diesem Zeitpunkt dachte jedoch kaum jemand an einen möglichen Punktverlust. Der sich nach einer Verletzungspause erstmals wieder im Kader befindende TSV-Keeper sorgte durch eine Showeinlage für Stimmung auf der Pansdorfer Bank und im Publikum.

Nach dem Pausentee erwischten die Gäste aus Pansdorf erneut einen Blitzstart und konnten durch Tore von Holger Mess und Philip Hardt die Gäste-Führung auf 4:1 ausbauen. Als im Gegenzug Ballschus per Lupfer-Tor das 2:4 für den Tabellenletzten markieren konnte, glaubten nicht wenige Zuschauer an reine Ergebniskosmetik- zu klar waren die Kräfteverhältnisse zu diesem Zeitpunkt verteilt. Doch ab jetzt begann das Spiel dramatisch zu kippen. Das schwache Schiedsrichtergespann um Schiedsrichter Oliver Berkele gab nach einem angeblichen Foul vom herauslaufenden TSV-Keeper Mike Schütt an einen Scharbeutzer Angreifer einen fragwürdigen Foulelfmeter, den der eingewechselte Greger sicher verwandeln konnte. Spätestens jetzt hatte das Thomsen-Team jeglichen Zugriff auf das Spiel verloren. Zu oft wurde der Ball im Aufbauspiel leichtfertig hergeschenkt und zu viele wichtige Zweikämpfe verloren. In der 75. Minute erzielte Garken das nun nicht mehr ganz so überraschende und dennoch nicht mehr für möglich gehaltene 4:4 für die Gastgeber. Es war nicht das erste Gegentor nach einer Standardsituation in dieser Saison. Die junge Pansdorfer Elf, geschockt durch den späten Ausgleich, versuchte die Blamage mit einer beherzten, aber nicht immer konsequent zu Ende gespielten Schlussoffensive abzuwenden. Philip Hardt scheiterte in der 80. Minute erneut freistehend vor dem Scharbeutzer Tor, fünf Minuten später traf Eike Krüger nur den Pfosten. Da auch der Schuss des eingewechselten Andreas Mess aus aussichtsreicher Position sein Ziel verfehlte, blieb es beim aus Pansdorfer Sicht nicht zufriedenstellenden 4:4.

Auch eine halbe Stunde nach Spielschluss stand Spielern und Trainer noch die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben. Eine gefühlte Niederlage, das sich das Team selbst zuzuschreiben hat. Dennoch ist es müßig zu diskutieren, ob der nicht zum ersten Mal zu beobachtende Bruch im Pansdorfer Spiel ab der 60. Minute auf ein konditionelles oder ein Kopfproblem der Spieler zurückzuführen ist. Der Blick ging bei Spielern und Verantwortlichen schnell nach vorne. Denn in den Heimspielen gegen Oldenburg II (Mittwoch) und Landkirchen (Samstag) hat das Team die Möglichkeit die „Schmach von Gleschendorf“ schnellstmöglich vergessen zu machen. Denn das diese Truppe die Qualität besitzt, jeden in dieser Liga schlagen zu können, steht außer Frage.

So spielte die U23: Schütt- H. Mess (83. A. Mess), Mellies (78. Albers), Haack, Krüger – Staege, Studt, Koptein, Mielke – Durante (45. Albrecht), Hardt

Tore: 0:1 Hardt (3.) 0:2 Mielke (25.) 1:2 Färber (48.) 1:3 H. Mess (53.) 1:4 Hardt (55.) 2:4 Balschus (58.) 3:4 Greger (74. Foulelfmeter) 4:4 Garken (75.)



5. Spieltag: 1:3-Heimniederlage gegen Oldenburg II - B-Platz-Serie gerissen
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Nach dem ernüchternden 4:4 bei Tabellenschlusslicht FC Scharbeutz am letzten Sonntag war die U23 des TSV Pansdorf gegen den Geheimfavoriten Oldenburger SV II auf Wiedergutmachung aus. Doch daraus wurde nichts, viel schlimmer noch: Die seit nunmehr fast drei Jahren bestehende Serie der Unbesiegtheit auf dem heimischen B-Platz (auch bekannt als „Stadion der Freundschaft“ oder „Stadion Braune Erde“) wurde am gestrigen Abend vom Tabllen-3. aus Oldenburg abrupt beendet. Eine der Hauptrollen im gestrigen Stück, dem trotz Dauerregen einige Zuschauer beiwohnten, übernahm Schiedsrichter Christian Kalz mit seinem Gespann. Denn neben den beiden Mannschaften hatte sich wohl auch der Unparteiische vor der Partie einiges vorgenommen, anders kann man seinen Auftritt in Minute eins nicht erklären. Nach einem „Remplerchen“ von Pansdorf-Spieler Patrick Staege gegen einen Spieler der Gäste im eigenen Strafraum entschied Kalz zur Überraschung aller auf Elfmeter. Oldenburg nahm dieses Geschenk dankbar an und verwandelte sicher. Ab da war es natürlich ein völlig neues Spiel für die junge Pansdorfer Elf, die nun 90 Minuten einem 0:1-Rückstand gegen kompakt und tief stehende Gäste hinterherlaufen musste. So tat sich die Thomsen-Elf schwer Räume im Spiel nach vorne zu finden, hatte aber nach Koptein-Pass durch Phillip Hardt eine große Möglichkeit, doch der TSV-Torjäger scheiterte in der 23. Minute am gut reagierenden OSV-Keeper. Nicht einmal fünf Minuten später hätte eben diesem Phillip Hardt ein Foulelfmeter zugesprochen werden müssen, doch die Pfeife des Offiziellen blieb stumm. Als man sich aus Pansdorfer Sicht schon damit abgefunden hatte mit dem 0:1-Rückstand in die Pause zu gehen, passierte noch etwas Unglaubliches. Etwas aus Pansdorfer Sicht unglaublich Bitteres. Eine Oldenburger Ecke verlängert Phillip Hardt mit dem Hinterkopf unglücklich zu einem Oldenburger Spieler, der den Ball mit der Brust annehmen konnte um ihn dann per Fallrückzieher Marke „Tor des Jahres“ unter den Querbalken des Pansdorfer Gehäuses unterzubringen. So ging es in die Kabine.

Für den zweiten Durchgang hatte sich die junge TSV-Elf einiges vorgenommen, doch die guten Vorsätze verpufften schnell. Zu wenig hatte man als objektiver Betrachter den Eindruck, dass die Truppe wirklich noch an eine Wende glaubte. Dieser Eindruck wurde nach dem dritten Oldenburger Treffer an diesem Abend noch verstärkt, als ein Distanzschuss aus schätzungsweise 18 Metern so denkbar unglücklich vor dem Gehäuse von Mike Schütt aufsprang, dass dieser dem Ball nur noch hinterherschauen konnte. Dann hatte Pansdorf-Coach Helge Thomsen noch seinen großen Auftritt, als er zur Begeisterung der Zuschauer einen neuen Guiness-Rekord im Kreiden des Platzes gegen die Uhr aufstellen konnte. Was war passiert? Der ohnehin kaum etwas sehende Schiedsrichter Kalz monierte, er könne die Linien einfach nicht mehr erkennen. Kurzerhand erklärte Thomsen die Arbeit mit dem Kreidewagen zur Chefsache und sorgte somit dafür, dass sich die Länge der Spielunterbrechung in Grenzen hielt. Danach kam die junge Pansdorfer Elf noch einmal zu zwei guten Kopfballgelegenheiten durch Knobbe (80.) und Dogs (90.), ehe Andre Koptein mit dem 1:3 in der 95. Spielminute noch den Ehrentreffer markieren konnte.

Schon am Samstag können es die Thomsen-Schützlinge besser machen. Dann geht es um 17 Uhr aller Vorrausicht nach ebenfalls im „Stadion der Freundschaft“ gegen den Tabellen-2. aus Landkirchen. (aa)

So spielte die U23: Schütt – Knobbe, Mellies, H. Mess, Albrecht (45. Dogs) – Staege (70. Galaske), Koptein, Albers (45. Studt), Krüger- Durante, Hardt



4. Spieltag: U23 gibt sich in Dahme keine Blöße – 3:1-Erfolg beim Aufsteiger
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Nach zwei sieglosen Spielen in Folge konnte die U23 des TSV Pansdorf am späten Sonntag- Nachmittag in Dahme wieder drei Punkte einfahren. Doch das Spiel begann zunächst aus Pansdorfer Sicht wenig verheißungsvoll. Genau wie bei den letzten beiden Auftritten des Thomsen-Teams setzte es ein frühes Gegentor, resultierend diesmal aus einem Fehler im Aufbauspiel des Pansdorfer Innenverteidigers Dennis Mellies. Beim Versuch den Ball zu kontrollieren sprang dem Ersatzkapitän der Ball zu weit vom Fuß. Nutznießer dieses Fauxpas war Dahmes Goalgetter Mario Jagallo, der dadurch plötzlich frei vor Pansdorf-Keeper Mike Schütt auftauchte und keine Mühe hatte die Kugel überlegt im Gäste-Gehäuse unterzubringen. Die bis dato spielerisch überlegene Pansdorfer Elf zeigte sich jedoch ob des Gegentreffers unbeeindruckt und konnte nicht mal zehn Minuten später in Person von Demis Durante egalisieren. Obgleich es sich bei Durante um einen absoluten Freistoß-Spezialisten handelt, bedurfte es bei diesem Treffer auch der Mithilfe von Dahme-Keeper Ziegler, der den 25-Meter-Freistoß des Pansdorfers durch die Handschuhe rutschen ließ. Nach zwei ausgelassenen Kopfballgelegenheiten (23./30.) brachte dann TSV-Torjäger Phillip (Heber-)Hardt die Gäste mit einem für ihn nicht untypischen Lupfer mit 2:1 in Führung. Ausgangspunkt war ein langer Ball von Eike Krüger, der heute für den am Knie verletzten Arne Albrecht auf der rechten Abwehrseite verteidigte. Als Durante dann nach der Halbzeit die Führung auf 3:1 ausbauen konnte schien das Spiel entschieden. Doch ähnlich wie am vergangenen Wochenende beschränkten sich die jungen Pansdorfer von nun an nur auf das Nötigste und machten so den bereits geschlagenen Gegner wieder stark. Dass dann Dahme nicht wie Ahrensbök am letzten Samstag die Passivität der Mannen vom Techauer Weg mit Toren bestrafte, lag sowohl an der fehlenden Qualität im Dahmer Offensivspiel, als auch an dem sich seit Wochen in guter Form befindenen TSV-Schlussmann Schütt, der in der 75. Minute einen Freistoß von Jagallo noch mit den Fingerspitzen an die Latte lenken konnte. Fünf Minuten vor Schluss hatte Videospiel-Ass Durante die Möglichkeit alles klar zu machen, als er freistehend vor Dahme-Keeper Ziegler scheiterte. „Aus meiner Sicht ist das heute ein verdienter Sieg. Jedoch müssen wir uns im Allgemeinen noch steigern. Die Laufbereitschaft ist bei einigen noch zu gering“, sah U23-Coach Thomsen gerade mit Blick auf die letzte halbe Stunde noch Verbesserungspotential bei seiner Truppe.

(aa)

So spielte die U23: Schütt- Knobbe (45. A. Meß), Broosch, Mellies, Krüger (70. Goede) – Staege, Studt, Basse (75. Koptein), Sawallisch- Durante, Hardt

Tore: 1:0 Jagallo (17.) 1:1 Durante (25.) 1:2 Hardt (38.) 1:3 Durante (57.)



3. Spieltag: Schwere Verletzung von Haye Jurkat sorgt für Spielabbruch
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Das Kreisliga-Spiel zwischen der U23 des TSV Pansdorf und dem MTV Ahrensbök von diesem Wochenende wurde von einer schweren Verletzung des Pansdorfer Defensivmannes Haye Jurkat überschattet und musste letztendlich abgebrochen werden. In der 83. Minute beim Stande von 3:3 stoß Jurkat mit dem herauslaufenden MTV-Keeper Lorenzen zusammen und blieb daraufhin verletzt liegen. Nach Erster Hilfe durch Mitspieler und dem Schiedsrichter traf eine Viertelstunde später der Krankenwagen auf dem Dr.- Curt-Waßmund-Sportplatz ein. Die schlimme Diagnose aus dem Neustädter Krankenhaus: Wadenbeinbruch und Innenbandriss. Inzwischen ist Jurkat operiert worden und wieder auf dem Wege der Besserung. Er hoffe in etwa drei Monaten sein Bein wieder richtig belasten zu können. Die Mannschaft des TSV Pansdorf wünscht Haye Jurkat eine schnelle Genesung und versprach die nächsten Spiele auch für Haye zu gewinnen, ein Spieler der seinen Mitspielern Attribute wie Kampf und Leidenschaft regelrecht vorlebte und von allen geachtet wird. Die Spieler waren aufgrund dieses Vorfalls natürlich geschockt und sahen sich nicht in der Lage das Spiel fortzusetzen. Ob es nun zur Wertung dieses Ergebnisses kommt oder ein Wiederholungsspiel angesetzt wird, dazu wollte sich KFV-Spielausschuss-Leiter Ecki Gruhn noch nicht äußern.

Das Sportliche ist an so einem Tag logischerweise nur Randnotiz. Trotzdem wurde eben bis zu jenem Vorfall Fußball gespielt, über den es sich zu berichten lohnt. Nach der tollen Vorstellung der U23 unter der Woche beim Verbandsliga-Absteiger TSV-Malente, dem man denkbar unglücklich durch ein spätes Gegentor und einem verschossenen Elfmeter mit 1:2 unterlag, wollte das Team von Helge Thomsen an diese Leistung anknüpfen. Doch schon nach fünf Minuten bekam die junge Pansdorfer Elf die erste kalte Dusche, als Blank nach einer missglückten Klärungsaktion der Pansdorfer Hintermannschaft aus 18 Metern den Ball zur 1:0-Gästeführung in die Maschen beförderte. Keineswegs geschockt spielte das Thomsen-Team aber munter nach vorne und war daraufhin die bessere Mannschaft. Folgerichtig belohnte Malte Dogs nach einer Ecke von Eike Krüger die Pansdorfer Bemühungen per Kopf mit dem Ausgleichstor. Kurz darauf konnte der nach einem Pass von Arne Albrecht frei vor dem Tor auftauchende Phillip Hardt nur durch ein Foul des MTV-Keepers Lorenzen von seinem zweiten Saisontreffer getrennt werden. Doch beim fälligen Strafstoß versagten Schütze Jonas Sawallisch die Nerven. Den schwach getretenen Elfmeter konnte der Ahrensböker Schlussmann ohne Probleme parieren. Aber auch das warf den TSV nicht aus der Bahn. Wenig später war es wiederum Dogs per Kopfball, der nach Göttsch-Flanke zur 2:1 Halbzeit-Führung einschädelte.

In der Anfangsphase der zweiten Hälfte taten beide Mannschaften wenig. Außer einem sehenswerten 20-Meter Außenrißt-Schuss vom aufgerückten Haye Jurkat, der das Ahrensböker Gehäuse nur um Haaresbreite verfehlte, blieben Chancen zu diesem Zeitpunkt Mangelware. Trotzdem sorgte eine tolle Einzelleistung von TSV-Stürmer Phillip Hardt nach Staege-Pass für den Ausbau der Pansdorfer Führung (60.). Doch anstatt aufgrund des komfortablen 2-Tore-Vorsprunges beruhigt aufatmen zu können, verteilte man hinten Geschenke. Ein Fehlpass der TSV-Innenverteidigung beim Spielaufbau konnte Fuchs (65.) zum 2:3 aus Gäste-Sicht zu nutzen. Spätestens jetzt wirkte die junge Pansdorfer-Truppe wie paralysiert und das Offensivspiel wurde weitestgehend eingestellt. So schien das Gegentor nur eine Frage der Zeit zu sein. Dieses besorgte schließlich Busch (80.) per direkt verwandelten Freistoß, nachdem der Ball über viele Pansdorfer Köpfe hinweg den Weg ins Tor fand. Was dann passierte, ist oben bereits beschrieben. Dass es sich bei dem Zusammenstoß von Lorenz und Jurkat um ein klares Foul des Ahrensböker Torwart handelte, war für jedermann auf dem Platz ersichtlich. Die Frage, warum die Pfeife des Schiedsrichters trotzdem stumm blieb, war an diesem Nachmittag allerdings nur Randthema. (aa)

So spielte die U23: Schütt – Knobbe (26. Göttsch), Mellies, Jurkat, Albrecht – Krüger, Studt (78. Goede), Sawallisch, Staege (83. Topali) – Hardt, Dogs

Tore: 0:1 Bonien (5.) 1:1 Dogs (15.) 2:1 Dogs (42.) 3:1 Hardt (60.) 3:2 Fuchs (65.) 3:3 Blusch (80.)

Besondere Vorkommnisse: Sawallisch (Pansdorf) verschießt Foulelfmeter (34.)



2. Spieltag: Starke U23 mit Last-Minute-Pech in Malente
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Beim absoluten Titel- und Aufstiegsfavoriten TSV Malente setze es für die jungen Pansdorfer am Mittwoch-Abend eine denkbar unglückliche 1:2-Niederlage. Dabei geriet die U23 schon in der 12. Minute durch ein Freistoß-Tor des Malenter Christian Lesch in Rückstand. Doch die Thomsen-Truppe reagierte unbeeindruckt ob des Gegentores und war in der Folge das bessere Team. Eine tolle Kombination über die linke Außenbahn brachte Philipp Hardt in Position, der sich im 1-gegen-1-Duell mit dem Malenter Torwart keine Blöße gab und nur zwei Minuten nach dem Gegentor zum 1:1-Ausgleich einschieben konnte. In der 38. Minute gab es nach Foul an Hardt im Malenter Strafraum Elfmeter, doch den Schuss von Malte Dogs konnte Felix Drews im Tor der Gastgeber parieren. Auch in der zweiten Hälfte steckte der Gast keineswegs auf und es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch, wobei die sicher stehenden Abwehrreihen kaum nennenswerte Torchancen zuließen. In der 80. Minute dann erneut Hardt mit dem viel umjubelten 2:1 für den Außenseiter, doch das Schiedsrichtergespann verwehrte dem Treffer aufgrund einer umstrittenen Abseitsposition des Pansdorfer Stürmers die Gültigkeit. Stattdessen traf dann doch noch Malente zum aus Sicht des Verbandsliga-Absteigers schmeichelhaften 2:1-Endstand, dennoch lässt sich auf dieser Leistung aufbauen. Am Samstag empfängt die U23 um 17 Uhr den MTV Ahrensbök.

Tore: 1:0 Lesch (12.) 1:1 Hardt (14.) 2:1 Pyriki (86.)

Besondere Vorkommnisse: Dogs (Pansdorf) verschießt Foulelfmeter (38.)

So spielte die U23: Starke – Knobbe, Broosch, Mellies, Albrecht –Staege (75. Staege), Sawallisch, Jurkat (88. Galaske), Krüger – Dogs (70. Stdut), Hardt



1. Spieltag: U23 gewinnt Auftakt - 2:0-Sieg über TSV Gremersdorf
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Die U23 des TSV Pansdorf konnte am gestrigen Abend in ihrem ersten Saisonspiel den TSV Gremersdorf mit 2:0 besiegen und somit einen gelungenen Saisonstart feiern. Die Elf von Trainer Helge Thomsen startete etwas nervös und so konnten die Gäste nach zwei Angriffen über die starke linke Offensivseite die ersten beiden Chancen der Partie für sich verbuchen. Letztere hielt der gute TSV-Schlussmann Mike Schütt nach Schuss eines Gremersdorfer Stürmers aus kürzester Distanz glänzend. Nach und nach fanden die jungen Pansdorfer aber auf schwierigem Geläuf (aufgrund des Regens der letzten Tage musste ins Stadion der Freundschaft ausgewichen werden) zu ihrem Spiel und kamen ihrerseits durch Dogs (20.) und Krüger (34.) zu klaren Torgelegenheiten. Das logische Tor für die U23 besorgte in der 24. Minute schließlich Neu-Kapitän Malte Dogs per Strafstoß, nachdem Torjäger Phillip Hardt in der Szene zuvor beim Eindringen in den Gremersdorfer Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden konnte.

Nach der Pause knüpften die Pansdorfer dann gleich an die gute Endphase der ersten an und hatten abermals durch Dogs (48.) und Holger Mess (51.) nach sehenswertem Freistoß Möglichkeiten das fällige 2:0 zu erzielen. Das besorgte dann aber „Mr. Elfmeter“ Malte Dogs nur zwei Minuten später erneut vom Punkt. Danach war das Spiel im Prinzip entschieden, da Gremersdorf seine Offensiv-Bemühungen zusehends einstellte und der Kreisliga-Siebte der Vorsaison das Spiel kontrollierte ohne dabei zu glänzen. „Ich denke, dass war heute ein typisches Auftaktspiel, das wir unter der Kategorie „Arbeitssieg“ abhaken können. Aber mit Blick auf Mittwoch müssen wir uns sicherlich steigern“, schielte Rechtsverteidiger Arne Albrecht bereits auf den Hit beim Verbandsliga-Absteiger TSV Malente am kommenden Mittwoch.

(aa)

So spielte die U23: Schütt - Knobbe, Mellies, H. Meß, Albrecht (65. Jurkat) - Staege (65.Durante), Studt, Sawallisch, Krüger - Dogs (88. Albers), Hardt